Essbare Wildpflanzen - Streifzüge durch den Stadtdschungel -  wilde Einblicke in die essbare Stadt - Hier dokumentiere ich, Woche für Woche, über das ganze Jahr, was ich an essbaren Wildpflanzen in der Stadt sehe.


Stadtbäume: Buche, die ganz jungen Blätter verwende ich gelegentlich als Beigabe in einen Salat oder zu Gemüsegerichten. Sie haben einen leicht säuerlichen Geschmack. /18.4.2019


Stadtbäume: Hainbuche (Carpinus betulus). Sie wird meistens als Hecke angebaut. Im April verarbeite ich die jungen Blätter mit anderen Wildpflanzen zu einem Kräuterquark. Das Adjektiv hanebüchen für derb, grob stammt von ihr ab. /17.4.2019


Stadtkräuter: Gefleckte Taubnessel. Vor der Blüte verwende ich die Blätter und Triebspitzen als milde Beigabe für Suppen. Wenn sie wie jetzt blühen, sind sie eine tolle Bienenweide und ich überlasse das Feld den Bienen. /13.4.2019


Stadtkräuter: Wald-Sauerklee, etwas vom gestrigen Regen beduselt. Als Beigabe ab und zu in Salat und Suppen sind die Blätter eine erfrischende Zutat. Tipp: Kartoffelsuppe mit Sauerklee. /11.4.2019


Stadtkräuter: Wiesenschaumkraut, sie blüht zurzeit und vor der Blüte waren die feinen zarten Triebe essbar. Die Blüte kann man über den Salat streuen, sie sind essbar und ergeben einen schönen Farbtupfer im Salat. /8.4.2019


Stadtkräuter: Wildes Stiefmütterchen, bei mir wächst das in jedem Ecken des Garten. Die Bienen mögen es und es versamt sich von alleine. Die Blüten nehme ich gelegentlich und streue sie über einen Salat als Farbtupfer. /5.4.2019


Stadtkräuter: Lungenkraut, altes Heilkraut, im Stadtwald gefunden. Ich verwende es nicht als essbares Wildkraut, weil es mir zu selten begegnet, obschon die Blüten eine schöne Dekoration im dem Salat ergeben würden. /1.4.2019