Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. Rabindranath Tagore


Essbare Stadt

Verbunden aber nicht identisch mit dem Thema essbare Stadt sind alle Formen des Urban Gardening resp. der urbanen Landwirtschaft. Die Besonderheit der essbaren Stadt ist es, dass alle  Aspekte in einem Konzept bzw. Projekt vereint sein können: kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung, öffentliche und private Flächen, gemeinschaftliche und individuelle Aktivitäten, Freizeit- und Berufsgärtnerei, Stadt und Umland, Nutzpflanzen und Ästhetik, Landwirtschaft und Biodiversität.



Im Fokus


Warendorf (D): MitstreiterInnen mit starken Händen und hellem Köpfchen gesucht. Die „essbare Stadt“ hat zur Zeit nicht genügend helfende Hände, um alle geplanten Projekte umzusetzen (z.B einen Obstwanderweg). / 21.2.2019

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News


Berlin: Essbarer Bezirk“ und urbanes Gärtnern in der City West. Die Bezirksverordneten haben beschlossen, Charlottenburg-Wilmersdorf zum „essbaren Bezirk“ zu wandeln. Was es damit alles auf sich hat. / 21.2.2019

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Studie: 2025 Smart Value Networks: Ein Ergebnis der Studie ist, dass Projekte wie Urban Farming und andere nachhaltige Alternativen im Gegensatz zu den bestehenden Produktionsformen immer mehr an Bedeutung gewinnen. /4.1.2019

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Urban Farming - Fraunhofer Institut: Die stetig wachsende globale Bevölkerung ist mit knappen Anbauflächen für Lebensmittel konfrontiert. Studie zu, welches Potenzial Lebensmittel- und Algenproduktion vor Ort für die Stadt, genannt Urban Farming, birgt / 28.12.2018

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Die Stadt - mein Garten: Die Städte in der Welt wachsen. Können bepflanzte Hochhausdächer und urbane Landwirtschaft das Problem künftig lösen? Urbane Landwirtschaft - Utopie oder echte Alternative.  /  17.12.2018

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Medial bekannte Essbare Städte


Stadt Andernach (D)

Die Stadt Andernach (ca. 30.000 Einwohner) in Rheinland-Pfalz wurde als Essbare Stadt in den Medien bekannt. „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“ heißt es in Andernach.

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Todmorden (GB)

Todmorden ist eine Kleinstadt mit ca. 15.000 Einwohner in Nordengland. Bekannt wurde es durch die Initiative "incredible edible = unglaublich essbar", die Todmorden als essbare Stadt berühmt machte. Die Gründerinnen Pam Warhurst und Mary Clear starteten die Initiative gegen den Klimwandel.

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Übelbach (A)

In Übelbach (ca. 2.000 Einwohner, Steiermark) wird schon lange und erfolgreich nach biologischen Gesichtspunkten gegartelt. Es gibt unzählige wunderschöne Oasen, die sich über das gesamte Areal der Marktgemeinde erstrecken.

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Weitere Essbare Städte, eine Auswahl


Wunderbare und tolle Idee, die in Basel Wirklichkeit ist - für eine essbare Stadt, ernten wo man isst. Urban Agriculture Basel hat eine Fülle von Projekten zum Thema essbare Stadt. Unbedingt reinschauen - und sich inspirieren lassen.  Webseite besuchen

Essbare Stadt Kassel ist als Verein organisiert und und hat in der Zwischenzeit verschiedene Projekte für eine Essbare Stadt aufgebaut - Gemeinschaftsgarten, Permakultur, Obstverwertung, Essbarer Park, Insektenhaus und viele mehr. Webseite besuchen


Essbare Stadt Böblingen - Statement der Initianten: Mit der Initiative Essbare Stadt Böblingen fördern wir nachhaltig die Entwicklung unserer Stadt und möchten vielen Interessierten die Möglichkeit geben, natürliches Essen zu säen, zu pflegen, zu giessen und zu beobachten und zu ernten. Webseite besuchen

 

Transition Town Initative Bonn bietet eine Fülle von Aktivitäten in der Stadt Bonn an. Eine davon ist das Netzwerk „Essbare Stadt und Urbanes Gärtnern“. Es ist eine Plattform und  Treffpunkt für Menschen, Ideen und Aktionen  rund um Urban Gardening und die Essbare Stadt Bonn. Webseite besuchen


Bis 2020 sollen alle Einwohner der Stadt Albi in Frankreich (51.000 Einwohner) Zugang zu Nahrungsmitteln haben, die in einem Umkreis von 60 Kilometern rund um die Präfektur Tarn produziert werden. Auch auf der Speisekarte: städtische Landwirtschaft, geteilte Gärten und kurze Wege. Webseite besuchen

Der Beacon-Food-Forest von Seattle wird in einen essbaren Permakultur-Wald verwandelt. Eine Fläche von 21.000 Quadratmetern wird mit hunderten von Fruchtbäumen, Beeren, Gemüsesorten und Kräutern bepflanzt, welche von Spaziergängern und Anwohnern geerntet werden können. Der Park enthält außerdem integrierte Spielplätze, Liegewiesen und Community-Gärten, welche die Anwohner nach ihren eigenen Vorstellungen selbst bepflanzen können. Webseite besuchen



Hintergründiges


Studie: Urbane Landwirtschaft - Innovationsfelder für die nachhaltige Stadt? Für die Praxis der urbanen Landwirtschaft können die Ergebnisse von INNSULA einerseits als Inspirationsquelle zur Übernahme und Anpassung von Innovationen, andererseits zur kritischen Selbstreflexion dienen. Außerdem entstand mit der Onlineplattform gruenanteil.net ein interaktives Instrument zur Selbstdarstellung, Vernetzung und zum Informationsaustausch.

Zürich isst

Das Netzwerk «Zürich isst» besteht aus «Zürich isst»-Partnern und weiteren Organisationen, Akteuren und Initiativen, die sich mit den Themen einer nachhaltigen Ernährung auseinandersetzen und die gemeinsam in Richtung einer nachhaltigen Gestaltung des Ernährungsraums Zürich arbeiten.

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Urbane Gärtner erarbeiten eine Basler Ernährungs-Strategie

Was hat die Tomate mit der Stadtplanung zu tun? Immer mehr: Zum ersten Mal erarbeitet in Basel ein Verein die Grundlage für eine städtische Nahrungsmittel-Strategie, die noch nicht in Ansätzen vorhanden ist. Urbane Zentren wie London oder Brighton machen es vor. Artikel onlinereports.ch

Kommunale Ernährungssysteme als Schlüssel zu einer umfassend-integrativen Nachhaltigkeits-Governance.
Im Rahmen des Verbundforschungsprojekts KERNiG soll das kommunale Ernährungssystem der Städte Leutkirch im Allgäu und Waldkirch im Breisgau umfassend untersucht werden – in allen Bereichen von der Produktion, über die Verarbeitung, Versorgung, Zubereitung bis hin zu Konsum und Entsorgung von Nahrungsmitteln in der Stadt.

 

Ernährungsflächen von Städten - Zürich im Vergleich mit Rennes (FR) und Strassburg (FR)
 Anlässlich des Themenmonats "Zürich Isst" fand am 3.9.2015 eine Veranstaltung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zum Thema "Wie viel Ernährungsfläche brauchen Zürich und andere Städte?" statt. Auf der Webseite können die Vorträge zu diesem Thema im Powerpoint angeschaut werden. Webseite besuchen

Die US-amerikanische Soziologin Saskia Sassen fordert, die Beziehung der Städte zur Landwirtschaft zu überdenken, um sie auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Daniel Podmirseg, Gründer des Vertical Farming Instituts, hat mit ihr für BIORAMA darüber gesprochen, wie sich eine städtische Bevölkerung künftig mit Landwirtschaft identifizieren kann. Interessantes, wenn auch kurzes Interview mit der bekannten Soziologin und Städteplanerin. /14.4.2018

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Wir müssen bei der Städteplanung umdenken - Natur first:
„Wir brauchen Natur in unseren Städten" – Landschaftsarchitekt fordert Umdenken in der Städteplanung. Der Mensch und die Natur müssen wieder im Mittelpunkt stehen. Nicht das Gebäude, sondern die Landschaft muss im Zentrum der Planung stehen. Denn die Folgekosten einer fehlenden Natur in den Städten werden weitaus höher sein als die Baukosten. Denken wir nur an den Klimawandel. Webseite besuchen