Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. Rabindranath Tagore


Essbare Stadt

Verbunden aber nicht identisch mit dem Thema essbare Stadt sind alle Formen des Urban Gardening resp. der urbanen Landwirtschaft. Die Besonderheit der essbaren Stadt ist es, dass alle  Aspekte in einem Konzept bzw. Projekt vereint sein können: kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzung, öffentliche und private Flächen, gemeinschaftliche und individuelle Aktivitäten, Freizeit- und Berufsgärtnerei, Stadt und Umland, Nutzpflanzen und Ästhetik, Landwirtschaft und Biodiversität.



Im Fokus

Essbare Städte: „Durch einen Park wird flaniert, ein Garten wird beackert.“ Die Forscherin Ina Säumel erklärt, wie Städte essbar werden und warum urbane Gärten nicht nur Menschen zusammenbringen, sondern mancherorts sogar Ernährungskrisen verhindern könnten.

 /15.10.2021

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News


Gemüse zwischen Wolkenkratzern: Essbare Inseln erobern die Stadt. In Frankfurt gärtnern die "GemüseheldInnen" gegen die Klimakrise an und möchten möglichst viele Menschen mit Selbstangebautem versorgen.

 /5.10.2021

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Urban Gardening: Gemeinsam Garteln in der Grossstadt. In Wien gibt es rund 90 Initiativen, die Gemeinschaftsbeete betreiben.
Die Nachfrage nach einem Platz im Gemeinschaftsgarten sei gross. Aus diesem Grund werde auch eine Warteliste geführt.

 /26.9.2021

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Nordbayern: Wird Gunzenhausen eine "Essbare Stadt"? Vorbild ist das österreichische Kirchberg am Wagram, die erste "Essbare Gemeinde". Im "Alchemistenpark" ist die Obsternte längst ein Ereignis, an dem sich alt und jung beteiligen.  /22.8.2021

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Der gemeinnützige Verein Königsburg möchte die Innenstadt Süchtelns (D) grüner machen. Hierzu will er im Rahmen des Projekts „Essbare Stadt“ essbare Pflanzen in Kübeln in Süchteln aufstellen, an denen Bürger sich bedienen können.  /11.7.2021

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Medial bekannte Essbare Städte


Stadt Andernach (D)

Die Stadt Andernach (ca. 30.000 Einwohner) in Rheinland-Pfalz wurde als Essbare Stadt in den Medien bekannt. „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“ heißt es in Andernach.

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Todmorden (GB)

Todmorden ist eine Kleinstadt mit ca. 15.000 Einwohner in Nordengland. Bekannt wurde es durch die Initiative "incredible edible = unglaublich essbar", die Todmorden als essbare Stadt berühmt machte. Die Gründerinnen Pam Warhurst und Mary Clear starteten die Initiative gegen den Klimwandel.

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Übelbach (A)

In Übelbach (ca. 2.000 Einwohner, Steiermark) wird schon lange und erfolgreich nach biologischen Gesichtspunkten gegartelt. Es gibt unzählige wunderschöne Oasen, die sich über das gesamte Areal der Marktgemeinde erstrecken.

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Weitere Essbare Städte, eine Auswahl


Wunderbare und tolle Idee, die in Basel Wirklichkeit ist - für eine essbare Stadt, ernten wo man isst. Urban Agriculture Basel hat eine Fülle von Projekten zum Thema essbare Stadt. Unbedingt reinschauen - und sich inspirieren lassen.  Webseite besuchen

Essbare Stadt Kassel ist als Verein organisiert und und hat in der Zwischenzeit verschiedene Projekte für eine Essbare Stadt aufgebaut - Gemeinschaftsgarten, Permakultur, Obstverwertung, Essbarer Park, Insektenhaus und viele mehr. Webseite besuchen


Essbare Stadt Böblingen - Statement der Initianten: Mit der Initiative Essbare Stadt Böblingen fördern wir nachhaltig die Entwicklung unserer Stadt und möchten vielen Interessierten die Möglichkeit geben, natürliches Essen zu säen, zu pflegen, zu giessen und zu beobachten und zu ernten. Webseite besuchen

 

Transition Town Initative Bonn bietet eine Fülle von Aktivitäten in der Stadt Bonn an. Eine davon ist das Netzwerk „Essbare Stadt und Urbanes Gärtnern“. Es ist eine Plattform und  Treffpunkt für Menschen, Ideen und Aktionen  rund um Urban Gardening und die Essbare Stadt Bonn. Webseite besuchen



Hintergründiges



Studie: Urbane Landwirtschaft - Innovationsfelder für die nachhaltige Stadt? Für die Praxis der urbanen Landwirtschaft können die Ergebnisse von INNSULA einerseits als Inspirationsquelle zur Übernahme und Anpassung von Innovationen, andererseits zur kritischen Selbstreflexion dienen. Außerdem entstand mit der Onlineplattform gruenanteil.net ein interaktives Instrument zur Selbstdarstellung, Vernetzung und zum Informationsaustausch.

Zürich isst

Das Netzwerk «Zürich isst» besteht aus «Zürich isst»-Partnern und weiteren Organisationen, Akteuren und Initiativen, die sich mit den Themen einer nachhaltigen Ernährung auseinandersetzen und die gemeinsam in Richtung einer nachhaltigen Gestaltung des Ernährungsraums Zürich arbeiten.

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Ernährungsflächen von Städten - Zürich im Vergleich mit Rennes (FR) und Strassburg (FR)
 Anlässlich des Themenmonats "Zürich Isst" fand am 3.9.2015 eine Veranstaltung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zum Thema "Wie viel Ernährungsfläche brauchen Zürich und andere Städte?" statt. Auf der Webseite können die Vorträge zu diesem Thema im Powerpoint angeschaut werden. Webseite besuchen

Die US-amerikanische Soziologin Saskia Sassen fordert, die Beziehung der Städte zur Landwirtschaft zu überdenken, um sie auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Daniel Podmirseg, Gründer des Vertical Farming Instituts, hat mit ihr für BIORAMA darüber gesprochen, wie sich eine städtische Bevölkerung künftig mit Landwirtschaft identifizieren kann. Interessantes, wenn auch kurzes Interview mit der bekannten Soziologin und Städteplanerin. /14.4.2018

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Wir müssen bei der Städteplanung umdenken - Natur first:
„Wir brauchen Natur in unseren Städten" – Landschaftsarchitekt fordert Umdenken in der Städteplanung. Der Mensch und die Natur müssen wieder im Mittelpunkt stehen. Nicht das Gebäude, sondern die Landschaft muss im Zentrum der Planung stehen. Denn die Folgekosten einer fehlenden Natur in den Städten werden weitaus höher sein als die Baukosten. Denken wir nur an den Klimawandel. Webseite besuchen