Monat Februar - Im Fokus: Weinberglauch

Jeden Monat stelle ich hier eine essbare Wildpflanze vor, die in der Stadt wächst.




Botanischer Name: Allium vineale

 

Deutsche Namen: Weinberg-Lauch, Wilder Knoblauch, Wildlauch


Vorkommen: Die Standorte sind trocken bis frisch, nährstoffreich und meist auch kalkhaltig. Bei den Böden handelt es sich um sandig-steinige oder reine Lehmböden. Lässt sich auch im Garten ansiedeln.


Verwendung: Um ein übermässiges Vermehrenim Garten einzudämmen, sollte man die oberirdischen Bulbillen rechtzeitig ernten. Diese schmecken nämlich vorzüglich. Sie können kurz in der Pfanne in Olivenöl gebraten werden und dann im Rührei, zum Salat oder über Nudeln gegeben werden. Die Pflanze bildet auch unterirdisch Knollen, die wie kleine Knoblauchknollen aussehen und wie diese verwendet werden können. Geschmacklich liegen die zwischen Zwiebel und Knobi. Die grünen Halme lassen sich auch im Winter verwenden.

Für herzhafte Gerichte werden Blüten und Blätter verwendet. Sie eignen sich als Salatzugabe, in Kräuter-, Gemüse- oder Kartoffelsuppe, der Gründonnerstagssuppe, Gemüsegerichten, in Kräuterbrötchen, Kräuterquark und -butter.

Quelle: https://www.kostbarenatur.net/anwendungen-und-inhaltsstoffe/gaensebluemchen/
Copyright © kostbarenatur.net
Für herzhafte Gerichte werden Blüten und Blätter verwendet. Sie eignen sich als Salatzugabe, in Kräuter-, Gemüse- oder Kartoffelsuppe, der Gründonnerstagssuppe, Gemüsegerichten, in Kräuterbrötchen, Kräuterquark und -butter.

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Für herzhafte Gerichte werden Blüten und Blätter verwendet. Sie eignen sich als Salatzugabe, in Kräuter-, Gemüse- oder Kartoffelsuppe, der Gründonnerstagssuppe, Gemüsegerichten, in Kräuterbrötchen, Kräuterquark und -butter.

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"Seine Blüten sehen aus wie kleine Wiesengeister mit steiler Fönfrisur. "


Beschreibung: Der Weinbergslauch ist wohl eine der zierlichsten Laucharten. Seine röhrigen Blätter sind noch dünner als die vom Schnittlauch, schimmern graugrün und werden zwanzig bis dreißig Zentimeter hoch. Sie stehen zwar dicht beieinander, bilden aber keine so kompakten Büschel wie Schnittlauch und sind fast ganzjährig grün. Im Sommer wachsen längere Stängel, die innen durch ein festes Gewebe stabilisiert sind. An ihren Enden bilden sich dichte Köpfchen aus winzigen Brutzwiebeln, zwischen denen einzelne kurz gestielte Blüten sitzen. Die Blüten sind meist steril, so dass nur selten Samen ausgebildet werden. Die Pflanze vermehrt sich aber sehr erfolgreich durch die vielen Brutzwiebelchen. Die sind so leicht, dass sie sich im weiteren Umkreis um die Mutterpflanze verteilen. Fällt ein komplettes Köpfchen vom Stängel, so erscheint entweder schon im Herbst oder im nächsten Frühjahr ein ganzes Büschel von nadeldünnen Halmen.


Erstbeschreibung 1753 durch Carl von Linné (1707-1778), schwedischer Naturforscher.